Die Stiftung HELP als Kooperationspartner

GANZTAG

Die Stiftung HELP ist Kooperationspartner im Offenen Ganztag von derzeit zehn Grundschulen in Hannover und der Region.

Ganztagsschulen bieten viel Zeit für die individuelle Förderung von Kindern. Mit dieser Schulform soll mehr Bildungsqualität und Chancengleichheit erreicht werden. In Kooperation mit anderen außerschulischen Partnern wird ein vielfältiges Ganztagsprogramm angeboten, das die Kinder dabei unterstützt ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten besser zu entfalten.

Als Kooperationspartner sind wir, in Abstimmung mit der Schule und der Stadt, für die gesamte organisatorische, administrative und pädagogische Umsetzung des Offenen Ganztags zuständig.

Zu den außerunterrichtlichen Bausteinen des Ganztages gehören unter anderem folgende Angebote:
- Gesundes Mittagessen
- Freispiel und Möglichkeiten zur Entspannung
- Hausaufgabenbetreuung
- Früh- und Spätbetreuung
- Fördermaßnahmen in Kleingruppen für Kinder mit Lernproblemen sowie die Förderung von leistungsstarken Kindern
- Sozialtraining
- Vielfältige Arbeitsgemeinschaften
- Einsatz von festen Bezugspersonen für die Kinder
- Qualitätsüberprüfung und -sicherung der Angebote

Ferienbetreuung
Im Rahmen unserer Kooperationspartnerschaft führen wir in den Schulferien (Ostern, Sommer, Herbst) Ferienbetreuungen durch. Diese Betreuung ist gekennzeichnet durch kleine Gruppengrößen, die zu einer familiären Atmosphäre beitragen und eine intensive Beziehungsarbeit möglich machen.

Koordinator der Kooperationspartnerschaft Ganztagsschule
Ingo Knieper
Telefon: 0511 64 64 29 92
E-Mail: knieper@stiftung-help.de

SCHULASSISTENZ

Die Stiftung HELP bietet Schulassistenzen als Leistungsangebot im Sinne einer Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche an.

Unsere Auftraggeber sind derzeit Jugend- und Sozialämter im Großraum Hannover, sowie der Kommunale Sozialdienst (KSD) der Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover.

Schulassistenzen für seelisch behinderte bzw. von einer seelischen Behinderung bedrohte junge Menschen (§ 35a SGB VIII):
Die fachliche Ausrichtung der Leistung ist nach § 35a SGB VIII gemäß Hilfeplan/Hilfeplanfortschreibung gegeben und eine schulbegleitende Maßnahme. Die pädagogischen Grundleistungen beinhalten die Hilfe zur Teilnahme am Schulalltag, die Hilfe bei der Strukturierung des Schulalltags, die Unterstützung bei der Organisation des Arbeitsplatzes, die Unterstützung im Unterricht/zeitliche Orientierung, angemessenes Sozialverhalten, Motivation, Mitarbeit, die Hilfe beim Erlernen angemessener Kontaktaufnahme/Kontaktpflege zu Mitschüler/innen und die Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Schulleitung und Eltern.

Schulassistenzen für Kinder und Jugendliche mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung, soweit sie nicht in den pflegerischen Bereich fallen (§ 53 SGB XII, Abs. 1):
Das Ziel der Schulassistenz, vor dem Hintergrund eines Anspruchs auf Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung, besteht darin, den betroffenen Kindern und Jugendlichen durch den Besuch einer Regelschule eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und damit eine drohende Behinderung zu verhüten oder eine Behinderung oder deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern.

Die ausführende Arbeit erfolgt unter Berücksichtigung der UN-Behindertenrechtskonvention, insbesondere Artikel 7 und 24.

SCHULENTWICKLUNG

Die Einführung von Ganztagsgrundschulen zieht in Deutschland seit Jahren immer größere Kreise. Die Stiftung HELP ist nicht nur Kooperationspartner im Ganztag, sondern macht sich auch stark im Bereich der Schulentwicklung.

Ziel ist die Entwicklung von Teams am jeweiligen Schulstandort. Nur wenn sich die einzelnen Akteure im Bereich Schule (Schulleitung, Lehrkräfte, Fachpersonal im Nachmittag) in ihren individuellen Kompetenzen weiterentwickeln und als Team effizienter und zielgerichteter zusammenarbeiten, kann so etwas wie Qualitätsentwicklung stattfinden.

Um dieses Ziel zu erreichen, besuchen wir die Schulen und lernen während Hospitationen die vielen unterschiedlichen Strukturen und kreativen Lö­sungen der pädagogischen Teams kennen. Diese werden zunächst objektiv in ihrem Alltag begleitet, dann wird über Probleme und Zielvorstellungen gesprochen. Auf dieser Basis entwickeln wir in Absprache mit den Teams ein bedarfsorientiertes Fortbildungsangebot.

Die Teams lernen, dass pädagogische Arbeit vor allen Dingen bedeutet, sein eigenes Handeln und die Zusammenarbeit im Team zu reflektieren und auf diese Weise die Sinne dafür zu schärfen, wo pädagogisches Potenzial im Alltag mit den Kindern versteckt liegt.

Unser Konzept zur Schulentwicklung findet bereits im dritten Schuljahr in Folge statt. Mittlerweile sind wir an 22 Standorten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen in dieser Sache aktiv.

Ebenfalls zur Anwendung kommt das Konzept in unseren Ganztagsschulen in Hannover und der Region.