Mit Tatendrang und Kreativität durch Corona und als krönender Abschluss ein Preis!

An der Grundschule Marienwerder laufen immer viele Projekte. Als im Frühjahr die Corona-Einschränkungen kamen, musste einiges umdisponiert werden. Möglichst viel draußen sein, war die Devise. Was liegt da näher als bei der Schulgartenaktion „Kleine Gärtner, große Ernte“ teilzunehmen? Wer mehr über den Projektbeginn erfahren möchte, kann noch mal in unserem früheren Artikel nachlesen.
Aus dem Projekt wurde eine übergreifende Aktion, an dem sowohl im Vormittag unter der Leitung von Frau Mücke als auch im Ganztag gearbeitet wurde. Auch die Stadt klemmte sich dahinter, um etwas Budget für das Projekt zur Verfügung stellen zu können, obwohl eigentlich alle Budgets auf Grund der Coronakrise eingefroren waren.
Die Spätbetreuung fand nur noch draußen statt. Erst wurde gebaut und gewerkelt und später geerntet und gegessen.

Weitere Projektelemente

Als die Schüler*innen sich einen Barfußpfad wünschten, war die Ganztagsleitung Herr Carstens zunächst unschlüssig, da dafür Pflastersteine aus dem Innenhof entnommen werden mussten, was eine große Kraftanstrengung darstellt. Es fanden sich aber Schüler*innen, die hochmotiviert dazu waren. Diese Schüler*innen beeilten sich extra beim Essen und den Hausaufgaben, damit sie mehr Zeit für die Pflastersteine hatten und wollten am liebsten gar nicht aufhören.

Die Zusammenarbeit mit dem Schulbiologiezentrum bereicherte das Projekt mit gezielten Vorträgen.

In ihrem Innenhof sollten Insekten nicht nur etwas zum Essen finden, sondern auch ein Zuhause. Deshalb wurde noch ein Insektenhotel gebaut und aufgehängt.

Nicht nur die Insekten, sondern auch der Schulwichtel Pucki bekam ein schönes Zuhause. Zum Dank schreibt er den Kindern manchmal Briefe.

Ein anderes kleines Highlight im Hof ist das Bohnentipi, welches nun langsam sein Herbstkleid anlegt, genau wie der Rest des Gartens.

Fazit

Und hat es sich gelohnt? Auf jeden Fall! Die Arbeit am Projekt war nicht nur ein Corona-Ersatz, der aus der Not geboren wurde, sondern eine vollwürdige, ganzheitliche Aktion, die allen Beteiligten viel Spaß brachte. Und um der ganzen Sache noch die Krone aufzusetzen, hat das Projekt sogar einen der 150 Preise gewonnen. Es gab neben Teilnahmeurkunden Anzuchterde und Dünger, damit die kleinen Gärtner*innen nächstes Jahr eine noch größere Ernte einfahren können.

Preisuebergabe
Preisübergabe an einige der Schüler.

Wir gratulieren herzlich und wünschen weiterhin frohes Schaffen und eine gute Ernte!